Leuthenstein 2
Das Versprechen
Zornbold Ochsenschinder, ehemals Freiherr Zornbold von Schwarztann, ist besiegt! Seine Schergen niedergestreckt, er selbst gefasst und seine gerechte Strafe vollstreckt. Leuthenstein kann sich wieder dem alltäglichen Leben widmen. Die Schrecken des Krieges im Süden verblassen ob der Entfernung und der strahlenden Frühlingssonne.
Ein erfreuliches Ereignis gilt es ebenfalls zu feiern: Korporal Hamo wird seine Versprochene, seine Verlobte Noneh vom Clan der Wildpferde, heiraten. Als Lohn für seine langen und treuen Dienste in der Garde und weil kein anderer wie Korporal Hamo unter dem üblen Ochsenschinder leiden musste, stellt Graf Joona von Leuthenstein für die Hochzeit seine Sommerresidenz nahe Leuthen zur Verfügung. So machen sich Freunde und Verwandte daran, dass Fest für die beiden zu planen.
Sind die Schatten des Krieges so fern, dass diese Leuthenstein nicht weiter behelligen? Waren die Verwünschungen des sterbenden Ochsenschinders mehr als nur Worte? Es ist keine Zeit für Trübsal! Es ist Frühling und ein freudiges Fest naht! Alle Sorgen und Mühen und das Leid der vergangenen Jahre soll vergessen sein! Doch was ist je vergessen?